Branchenführer streiten in neuem Dokumentarfilm über die Zukunft von Crypto

Ein neuer Dokumentarfilm reflektiert die konkurrierenden Erzählungen, die die Kryptoindustrie prägen.

In seinem neuen Dokumentarfilm „Cryptopia: Bitcoin, Blockchains and the Future of the Internet“ gibt der preisgekrönte Filmemacher Torsten Hoffmann seinen Blick darauf, wie sich die Kryptobranche in den letzten fünf Jahren entwickelt hat. Sein erster Dokumentarfilm über Krypto „Bitcoin: the End of Money as We Know it“ erschien 2015, aber seitdem hat sich viel verändert: Neue Blockketten, Charaktere und Erzählungen sind im Krypto-Raum entstanden.

Bitcoin DollarWie der Direktor in unserem Gespräch hervorhebt, war damals die Industrie um Bitcoin Evolution und den Kampf gegen das Finanzestablishment vereint. Jetzt hat sich die Branche in verschiedene Gruppen aufgespalten, die jeweils ihre eigene Vision für die Zukunft der Kryptotechnik verfolgen.

„Es gibt eine Menge Drama innerhalb dieser verschiedenen Gruppen […] Anstatt gegen das Establishment zu kämpfen, kämpfen sie untereinander“, erklärte er.

Das ist jedoch nicht unbedingt etwas Schlechtes, argumentiert der Direktor:

„Es ist sehr natürlich für die Menschen. Je grösser wir werden, desto mehr politische Parteien gibt es in der Gesellschaft“, argumentiert der Direktor.

Der Direktor und seine Crew reisten um die ganze Welt und interviewten die prominentesten Führer im Krypto-Raum: Samson Mow, Charlie Lee, Roger Ver und Craig Wright sind nur einige der im Film gezeigten Persönlichkeiten.

Hoffmann versuchte, diese bunten Persönlichkeiten zu repräsentieren, ohne zu urteilen oder Partei zu ergreifen.

„Ich brauche diese Leute nicht, um mir Informationen zu geben“, sagte der Regisseur. „Ich brauche sie für ihre Persönlichkeit, für ihre Gefühle, für das Drama.“

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